Allein die Dosis macht dass ein Ding kein Gift ist
betonie
berberitze
dost
meisterwurz
wilde_möhre
hauhechel
wacholder


Heilpflanzenschule
Logo mit weissem Blatt

 

Ausbildung in traditioneller Heilkräuterkunde & Phytotherapie

 

Inhalte:

  • ausführliche Pflanzenmonographien
  • Pflanzeninhaltsstoffe und Wirkungen
  • Anwendungsbereiche
  • Warenkunde Teedrogen
  • Rezepturen, Tipps zum Sammeln
  • Exkursionen
  • Botanik und Pflanzensystematik
  • Signaturen, Mythologie, Brauchtum
  • Herstellen von pflanzlichen Heilmitteln
  • vertiefte Naturwahrnehmung stärkt den intuitiven Zugang zu Pflanzen

 

Die Ausbildung richtet sich an Angehörige von Heilberufen, Kräuterpädagoginnen aber auch an Laien, die intensiver in die Heilkräuterkunde einsteigen wollen.

Sie findet als Intensivkurs in 10 Tagen mit 94 Unterrichtseinheiten von Frühjahr bis Sommer statt.
Diese Ausbildung ist nur als Block buchbar.

 

Als Zusatzqualifikation kann die Bezeichnung Kräuterfachfrau/-mann in einem weiteren Modul erworben werden. Ausführliche Informationen dazu weiter unten im Text.

 

 

2018 wird eine Ausbildung in Hohenau (Bayerischer Wald) angeboten

 

Themenschwerpunkte:

13. bis 15. April 2018: Heilpflanzen zur allg. Entgiftung, Leber- und Darmreinigung, Niere und Blase, Heilkräuter für Hauterkrankungen.

11. bis 13. Mai 2018: Heilpflanzen für Beschwerden des Verdauungssystems, Pflanzen für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und für Nerven, Beruhigung und Stimmungsaufhellung.

08. bis 10. Juni 2018: Frauenheilkunde von Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit bis zu Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden, Aphrodisiaka für Mann und Frau. Heilkräuter für Atemwege, Immunsystem, pflanzliche Antibiotika, Erkrankungen des Bewegungsapparates.

07. Juli 2018: schriftliche Prüfung (wahlweise) und Praxistag mit Herstellung von alkoholischen Auszügen, Tees, Badesalz etc., Wanderung.

 

Anhand der Indikationsgebiete und Pflanzenmonographien erarbeiten wir uns die einzelnen Heilpflanzen mit ihren Inhaltsstoffen und Wirkungen und Gegenanzeigen. Auch die Grenzen der Phytotherapie und Selbstbehandlung werden aufgezeigt.

 

Ein umfangreiches Unterrichtsskript, das jährlich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert wird, ist in der Seminargebühr enthalten. Fundierte Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der modernen Heilpflanzen- und Arzneimittelforschung werden mit altem bewährtem Wissen aus der Erfahrungsheilkunde und der Volksmedizin verbunden und vermittelt.

 

Zum Kennenlernen der Pflanzen und zu Wahrnehmungsübungen findet regelmäßig ein Teil des Kurses im Freien statt (je nach Wetterlage, im Idealfall täglich, mindestens aber einmal pro Wochenende). Die Signaturenlehre mit ihrer Beurteilung nach äußerer Gestalt, Farbe, Geruch, Geschmack, Standort etc., liefert Anhaltspunkte für den organspezifischen Einsatz.
Pflanzenfotos während des theoretischen Unterrichtes, Pflanzentinkturen und thematisch frisch hergestellte Kräutertees zum Riechen und Schmecken, vermitteln optische und sensorische Eindrücke über die Pflanzenqualitäten und verstärken den Lerneffekt. Beispiele aus meiner Naturheilpraxis und dem Alltag der TeilnehmerInnen veranschaulichen die praktischen Anwendungsmöglichkeiten.

 

Die Unterrichtsblöcke enthalten fortlaufend praktische Übungen, z.B. Herstellung von Heilmitteln (Tees, Tinkturen, Medizinalweine, Salben, Cremes, Massageöle, Badesalze) oder Anlegen von Wickeln und Auflagen. Die hergestellten Präparate können mit nach Hause genommen werden und ergänzen die Kräuter-Hausapotheke.

Sie bekommen Tipps zum Sammeln, Trocknen und Aufbewahren von Kräutern und Anregungen für Rezepturen. Das formal richtige Rezeptieren wird an Beispielen geübt.

Informationen zu Brauchtum, Mythologie oder Kräutermärchen runden das Bild ab. Sie haben die Möglichkeit ausgiebig in den einschlägigen Fachbüchern der umfangreichen pflanzenschuleigenen Heilkräuterbibliothek zu stöbern. Das erleichtert Kaufentscheidungen im Angebotsdschungel.

 

Für die Kräuterwanderungen bitte festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung, evtl. auch Sonnenschutz mitbringen. Eine feste Schreibunterlage (z.B. Klemmbrett) ist sinnvoll.

 

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt für Hohenau 15 Personen und gewährleistet einen hohen Qualitätsstandard. Sie profitieren von einer individuelle Betreuung, Übersichtlichkeit bei den Praxisübungen und einer angenehmen Gruppenatmosphäre.

 

Die Seminargebühr beträgt bei Gesamtzahlung vor Kursbeginn 880,- Euro, zuzüglich 70,- Euro Prüfungsgebühr. Die Seminargebühr kann alternativ in vier Raten von je 240 Euro (zuzüglich Prüfungsgebühr) bezahlt werden. In diesem Fall ist bis zum 13. März 2018 die erste Rate fällig, bis zum 06. April 2018 die zweite. Die dritte Raten hat bis zum 04. Mai 2018 und die vierte bis zum 01. Juni 2018 zu erfolgen.

In der Kursgebühr enthalten sind süße und pikante Pausensnacks, Kräutertees, ausführliche Skripten und sämtliche Materialkosten für Salben-, Creme- und Tinkturenherstellung, überwiegend in Bio-Qualität, inkl. Tiegel und Glasflaschen.

 

Im Anschluss an die regelmäßige Kursteilnahme erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Alternativ biete ich die Möglichkeit, ein fundiertes und dennoch dekoratives Abschlusszertifikat zu erwerben. Voraussetzung ist, dass Sie erfolgreich eine schriftliche Prüfung absolvieren, die den behandelten Stoff beinhaltet.

Unterrichtszeiten sind, wenn nicht anders vereinbart, von 10 – 18 Uhr. Bei den Wanderungen besuchen wir verschiedene botanisch interessante Standorte in der Nähe.

 

Zusatzqualifikation zur Kräuterfachfrau/Kräuterfachmann

Die regelmäßige Teilnahme am 10-tägigen Basiskurs und eine erfolgreich abgeschlossene Prüfung ermöglichen den Besuch eines qualifizierenden Zusatzmodules mit weiteren 28 Unterrichtseinheiten im Herbst.

Außerdem wird zu einem selbst gewählten Heilpflanzenthema im Laufe der Ausbildung eine kleine Facharbeit angefertigt.

Das Zusatzmodul findet vom 28. – 30. Sept. 2018 statt.

 

Themenschwerpunkte:

- Die Zeit des Wurzelgrabens in der Praxis, Herstellen von Salben und alkoholischen Auszügen.

- Neu erforschte antibakteriell und antiviral wirkende Pflanzen, Rezepte fürs Immunsystem.

- Hilfreiche aktuelle Updates aus Wissenschaft und therapeutischer Anwendung zu Heilpflanzen über den Basiskurs hinaus.

- Heilwirkungen von Früchten wie Schlehe, Weißdorn, Aronia, Holunder, Vogelbeere, Kornelkirsche etc. und ihre wertschonenden Verarbeitungsarten.

- Einführung in das Räuchern mit Pflanzen.

Das Zertifikat Kräuterfachfrau/Kräuterfachmann wird ausgestellt, sobald das Herbstmodul absolviert und die Facharbeit genehmigt ist.

Der Kursbeitrag für das dreitägige Zusatzmodul beläuft sich auf 270,- Euro. Die persönliche Betreuung der Facharbeit im Unterricht und per email, sowie deren Korrektur wird mit 100,- Euro zusätzlich berechnet.

 

Bei Terminschwierigkeiten gibt es die Möglichkeit versäumte Kurse im nächsten Jahr nachzuholen.

Verpflegungs- und Übernachtungskosten sind in der Seminargebühr nicht enthalten.

Sollten Sie eine Übernachtungsmöglichkeit benötigen, kann ich Ihnen eine günstige Unterkunft vermitteln.

 

Bei Rückfragen zur Ausbildung schreiben Sie mir bitte eine mail an info@heilpflanzenschule-millefolia.de

 

 

  • ABG's
  • Impressum